Lufft intern – Mitarbeiter stellen sich vor: Von der Idee bis zum Produkt

Heute möchten wir im Rahmen der Lufft intern-Reihe einen kleinen Einblick in den Bereich der Entwicklung gewähren, in dem u.a. Martin Kiepfer an wichtigen Projekten mitwirkt. Er berichtet hier im Blog über seine täglichen Erfahrungen und Herausforderungen bei Lufft…

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Seit Oktober 2013 bin ich nun schon als Embedded Software Ingenieur bei Lufft tätig. Ein Zufall führte mich zu dem auf Sensoren spezialisierten Mess- und Regeltechnik Unternehmen: Bereits während einem Studien-Praktikum wurde ich auf Lufft aufmerksam. Danach war ich einige Jahre bei einem Hardware-Zulieferer beschäftigt und lernte Lufft dadurch als Kunden kennen und irgendwann kam dann eins zum anderen…

Den Einstieg bei Lufft fand ich im Entwicklungsteam für Handmessgeräte, in dem ich ein dreiviertel Jahr mitarbeiten durfte. Dabei war ich mitverantwortlich für die Firmware-Entwicklung der aktuellen XC-Serie. Anschließend wechselte ich ins Team „MARWIS“ und wirkte bei der Software-Architektur und der hardwarenahen Software-Entwicklung im Allgemeinen mit. Mittlerweile bin ich insbesondere für die Kommunikationsschnittstellen des Sensors und damit auch die MARWIS-Apps zuständig. Die iOS-App für Apple-Geräte existiert ja bereits seit längerem. Kürzlich ist nun aber auch eine, von Lufft neu entwickelte, Android-App hinzugekommen. Speziell die Kombination aus applikations- und produktbezogenen Aufgabenbereichen bietet sehr viel Abwechslung und somit Spaß bei der Arbeit.

Durch die Entwicklung des MARWIS haben sich viele ganz neue Herausforderungen aufgetan. MARWIS ist ein komplett neues, hochinnovatives Gerät. Durch seine Mobilität mussten viele, für Lufft gänzlich neue, Anforderungen in Bezug auf die Benutzerinteraktionen und standortbezogene Messwerte erfüllt werden. Bei dieser mobilen Wetterstation müssen Messwerte in Echtzeit erfasst und unmittelbar auf einer kompakten und portablen Benutzeroberfläche (z.B. einem Smartphone) angezeigt werden.

Ein weiteres Projekt das in naher Zukunft auf mich zukommt, ist die Weiterentwicklung des Wolkenhöhesensors CHM 15k, der im April 2014 von Jenoptik übernommen wurde. Auch hierbei handelt es sich um ein Produkt mit neuen Aufgabengebieten und neuen Herausforderungen. Das zeigt, wie viele Technologien ich durch meine Erfahrungen hier bereits kennen gelernt habe und in Zukunft kennen lernen darf. Besonders reizvoll ist für mich die Tatsache, dass man als wichtiger Teil eines pfiffigen Entwicklungsteams etwas erfindet, auf das man später im Alltag wieder trifft; sei es in Form eines Wettersensors am Straßenrand oder eben eines MARWIS Sensors, der am Streufahrzeug montiert ist – so etwas erfüllt mich natürlich mit Stolz.

Weitere Informationen zu den MARWIS-Apps gibt’s auf Lufft-Marwis.com.

Informationen zum Autor:
Mein Name ist Martin Kiepfer und ich bin seit Oktober 2013 als Embedded Software Ingenieur bei Lufft tätig. Dabei begegne ich immer wieder neuen Herausforderungen die mich um interessante Erfahrungen bereichern und den Alltag nicht langweilig werden lassen.

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