Frischer Wind aus Mexiko: Chancen und Risiken

Der mexikanische Wetterdienst CONAGUA startete im Jahr 2010 eine Ausschreibung für 30 Ultraschall-Windsensoren. Die Wahl fiel dabei den Ventus-UMB von Lufft. Warum Windmessungen in Mexiko so sinnvoll sind und warum sich CONAGUA für Lufft entschied könnt Ihr hier nachlesen…

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Fotocredit: lunamaria – Fotolia

Ob Onshore auf dem Binnenland oder Offshore auf hoher See: Windenergie zählt heutzutage zu den wichtigsten erneuerbaren Energien im Kampf gegen die Ressourcenknappheit und für den Umweltschutz. Um die Windkraft  überhaupt nutzen zu können, ist es nötig, mit Hilfe von Messgeräten Informationen über die verschiedenen Windparameter einzuholen. Diese Messwerte sind ebenfalls bei der Wetterüberwachung von Bedeutung. Auch der mexikanische Wetterdienst CONAGUA hat dies erkannt und setzt dabei, im fast 10.000 Kilometer entfernten Mexiko, auf die Sensorik von Lufft.

Laut der Deutschen Auslandshandelskammer AHK zählt Mexiko zu den attraktivsten Märkten für erneuerbare Energien. Lange konzentrierte sich die Energiepolitik im nordamerikanischen Staat auf fossile Brennstoffe. 2009 wurde schließlich das „Programm zur Förderung erneuerbarer Energien“ des mexikanischen Energieministeriums eingeleitet. Die Messlatte wurde dabei ganz schön hoch gesetzt: Ab 2024 sollen mindestens 35 Prozent der Stromerzeugung durch nicht-fossile Energieträger garantiert werden, ein Großteil davon durch Windkraft. Wenn man sich die Zahlen des Windpotenzials allerdings einmal genauer anschaut, scheint das Ziel gar nicht so unrealistisch: Einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zufolge, hat Mexiko ein Windpotenzial von mehr als 50.000 Megawatt. Dies sind rund 15.000 Kilowatt mehr als die momentane Windenergieleistung in Deutschland.

Stürmische Winde bis Stärke zehn auf der Beaufortskala

Besonders im Süden des Landes wie im Bundesstaat Oaxaca, aber auch im Nordwesten wie in Baja California, bestehe in Sachen Windenergie großes Potenzial. Windgeschwindigkeiten von sieben bis zehn Metern pro Sekunde auf 50 Metern Höhe sind dort Durchschnittswerte, die in Deutschland höchstens an der Nordseeküste erreicht werden. Die optimalen Verhältnisse zur Energiegewinnung sind also gegeben. Der Nachteil: Wenn solche Winde auf bewohnte Gebiete treffen, können die Bewohner Mexikos ganz schnell in Gefahr geraten und sogar ganze Städte durch die Sturmböen verwüstet werden.

Der mexikanische Wetterdienst CONAGUA hat sich daher entschieden, im Jahr 2010 eine Ausschreibung für 30 Ultraschall-Windmesser zu starten. Die Wahl fiel dabei auf Luffts Ultraschall-Sensor Ventus-UMB, der Informationen über Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Temperatur und Luftdruck liefert. CONAGUA begründete seine Entscheidung damit, dass der Sensor mit seiner präzisen und robusten Bauweise, der optimalen Datenübertragung sowie dem Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber den Mitbewerbern besonders hervorgestochen ist. Seitdem sind im Südwesten Mexikos über 30 Ventus-UMB im Einsatz, die für Wind- und Wettervorhersage unerlässlich sind und als Frühwarnsysteme auf aufkommende Unwetter hinweisen.

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