Windenergie 2013: Lufft im Bayerischen Wald

Unbestritten verteidigt die Windenergie ihren Spitzenplatz unter den erneuerbaren Energien. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Vergleich zu anderen „grünen Energiequellen“ nimmt Windenergie verhältnismäßig wenig Platz weg. Die Erzeugung von Energie erfolgt ohne Schadstoffe und die Investitionskosten rentieren sich schnell.

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Unbestritten verteidigt die Windenergie ihren Spitzenplatz unter den erneuerbaren Energien. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Vergleich zu anderen „grünen Energiequellen“ nimmt Windenergie verhältnismäßig wenig Platz weg. Die Erzeugung von Energie erfolgt ohne Schadstoffe und die Investitionskosten rentieren sich schnell. Außerdem entwickelt sich diese rasant wachsende und innovationsfreudige Branche ständig und unter einem enormen Tempo weiter. Derzeit beschäftigt sie deshalb rund 70.000 Menschen.

Auch 2013 sind die Pläne für die Energiewende erfreulich: ein konsequenter Ausbau im Bereich Windenergie soll erfolgen. Für dieses Jahr ist eine Investition von 22 Milliarden Euro in Offshore-Windpark-Anlagen auf Nord- und Ostsee geplant. Dafür werden insgesamt 2.150 Kilometer Stromleitungen in den Gewässern verlegt – ein großes Projekt, welches die Energieversorgung der gesamten Republik nachhaltiger gestalten soll. Zwar sind Offshore-Anlagen deutlich preisintensiver als Windparks an Land, dafür können sie aber auch effizienter und zuverlässiger Energie erzeugen. Am wirkungsvollsten wird nach wie vor die Kombination von Anlagen auf dem Meer und an Land angesehen.

Obwohl nach allgemeinen Erkenntnissen Onshore-Windparks vor allem in Küstennähe von Nutzen sind, gibt es auch in Süddeutschland Beispiele für erfolgreiche Projekte im Bereich Windenergie. Insbesondere in gebirgigen Gebieten machen großflächige Windparks jedoch wenig Sinn. Eine optimale Energiegewinnung durch Wind ist dort nämlich nur auf Bergen möglich. Daher werden oftmals nur Einzelanlagen eingesetzt. Als Standort für Windräder wird vor allem der Bayerische Wald dabei zunehmend interessanter.

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Lufft Ultraschall-Anemometer Ventus-UMB auf Windturbine im Bayerischen Wald

Wir freuen uns, den Windenergie-Standort Bayerischer Wald mit unserer zuverlässigen Regeltechnik unterstützen zu können. Unser Ventus-UMB für Windenergie Anwendungen wurde an eine Vestas Windturbine angebaut und ersetzte so das Anemometer und die Windfahne. Da der Ventus über ein eigenes Heizsystem verfügt, konnte das Risiko für Ausfälle so minimiert werden – insbesondere bei erhöhtem Vereisungsrisiko im Winter ist dieses Produktmerkmal von Nutzen. Der Ventus-UMB misst weiterhin die Windgeschwindigkeit und Windrichtung und berechnet die akustisch virtuelle Temperatur. Das System basiert auf einem Ultraschall-Messprinzip und ist durch die Meidung verschleißanfälliger mechanischer Bauteile besonders stabil. Ein fehlerfreier Betrieb der Windturbinen kann so unabhängig von Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck und anderen Umweltgrößen gewährleistet werden. Auf diese Weise leistet Lufft einen relevanten Beitrag zum Fortschritt der Energiewende.

 

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