Sicherheit vor Umweltschutz? Steigende Salzmengen in Süßwasser-Seen entdeckt

Eine aktuelle Wasserqualitäts-Studie der US-amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften deckte auf, dass der Chlorid-Anteil in den untersuchten Süßwasserseen massiv ansteigt. Hierfür beobachteten sie 371 Süßwasser-Seen in ganz Amerika. Die Forscher glauben, dass vor allem Streusalz dafür verantwortlich ist. Aber wie lässt sich dieser Trend ohne große Investments aufhalten?

Eine aktuelle Wasserqualitäts-Studie der US-amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften deckte auf, dass der Chlorid-Anteil in den untersuchten Süßwasserseen steigt. Hierfür beobachteten sie 371 Süßwasser-Seen in ganz Amerika. Die Forscher glauben, dass vor allem Streusalz dafür verantwortlich ist.

Zunehmende Salzmengen bedrohen Ökosysteme in Süßwasser-Seen

Tausalz könnte der Grund für steigende Salzspiegel in Süßwasser-Seen sein. Dies deckten Forscher der Nationalen Akademie der Wissenschaften in den USA im Rahmen einer aktuellen Wasserqualitäts-Studie auf. Hierfür beobachteten sie anderthalb Jahre lang 371 Süßwasser-Seen auf dem gesamten Kontinent.

Mit hochgerechnet Tausenden betroffenen Seen, ist das gesamte Ökosystem extrem gefährdet. Die Änderung des Wasserzustandes wird sich früher oder später auf die Trinkwasserversorgung, die Fischerei, den Tourismus, die Bewässerung und den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten auswirken. Somit steht nicht nur die Umwelt sondern auch die Wirtschaft auf dem Spiel.

Sicherheit als Gegenargument

Im Gegensatz dazu kann die Sicherheit auf winterlichen Straßen natürlich nicht vernachlässigt werden. Laut des PR-Managers der Straßenkommission in Oakland, gehen wesentlich mehr Beschwerden über glatte Straßen als über den Umweltschutz bei ihnen ein. Einwohner der betroffenen Städte und Gemeinden wären wohl kaum über eine Erhöhung der Steuern im Interesse der Umwelt erfreut.

Aber was könnte ein Lösungsansatz für diesen Interessenskonflikt sein?

Intelligente Straßenwetter-Sensoren wie der mobile Straßenwetter-Sensor MARWIS helfen dabei benötigte Streusalzmengen zu reduzieren ohne das Glatteis-Risiko zu erhöhen. Dieser liefert u.a. Eisanteile in Prozent, Straßenbedingungen, -temperaturen, sowie Taupunkttemperaturen auf einmal. Mit einer geringen Investition können Winterdienste auf umfassende Messpunkte zugreifen, wodurch Winterdienste letztendlich weniger Salz, Zeit und Geld bei der Straßen-Wartung benötigen.

Zum Beispiel hat die intelligente Messtechnik einem unserer Flughafenkunden geholfen, mehr als 10.000 Euro für Taumittel in weniger als zwei Wochen einzusparen.

Wie lässt sich mit dieser neuen Messtechnik Streusalz einsparen?

Durch die Messung von Eisprozenten, Straßentemperaturen, Taupunkten und den Straßenoberflächen-Bedingungen informiert MARWIS in Echtzeit darüber, ob die Ausbringung von Salz erforderlich ist oder nicht. Gibt der mobile Sensor den Fahrbahnstatus „chemisch nass“ aus, bedeutet dies, dass sich noch genug Salz auf der Straße befindet, um eine Vereisung zu verhindern. Im Gegensatz dazu, weist der Straßenzustand „kritisch nass“ bzw. die Ausgabe von Eisprozenten darauf hin, dass Taumittel benötigt wird, um Schlimmeres zu verhindern.

Zur Vereinfachung der Messwert-Intepretation, ist die ViewMondo-Software von Lufft in der Lage, auf MARWIS-Daten basierende Streuempfehlungen auszugeben. In Zukunft ist es zudem durchaus möglich, dass Systemintegratoren den Sensor direkt in die Streufahrzeugssteuerung integrieren, damit er die Streusalz-Menge selbst bestimmen kann.

 

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