Eine erfolgreiche Woche auf der Intertraffic Amsterdam

Auf der 22. Intertraffic Amsterdam, der Messe für Verkehrstechnologien, war der erste große Auftritt des MARWIS – unser neuer mobiler Straßensensor. Er machte eine gute Figur auf seinem mittig platzierten Podest. Aber – hat er die Besucher auch technisch überzeugt und wie sieht eigentlich seine Software zur Datenauswertung aus? Lesen Sie hier weiter um das heraus zu finden…

Headergrafik_Intertraffic AmsterdamFoto-Credit: Route One Publishing Ltd

Auf der diesjährigen Intertraffic in Amsterdam hatten wir zwei Hauptabsichten: die erste offizielle Vorstellung des neuen mobilen Straßensensors MARWIS sowie Präsentation des neuen invasiven Straßensensor IRS31Pro-UMB. Beides gelang erfolgreich, was besonders durch die große Aufmerksamkeit auf den MARWIS zu erkennen war. Geplant ist ab Herbst 2014 eine limitierte MARWIS-Auflage zu produzieren an Kunden zu verkaufen, die somit Erstanwender sein werden. Fast alle Exemplare dieser limitierten Anzahl wurden bereits per Absichtserklärung reserviert, womit der MARWIS für 2014 beinahe ausverkauft ist. Zudem sind wir uns sicher, dass die restlichen Bestellungen bald eingehen werden. Unsere Kunden bekamen ein MARWIS-3D-Druck-Modell als Dankeschön für ihre Treue, das dasselbe Gewicht und dieselbe Größe wie das Original aufweist.

Auch die meisten neuen Interessenten erkundigten sich speziell nach unserem ersten mobilen Straßensensor, der 100-mal pro Sekunde messen kann. Dies lag auch daran, dass der MARWIS signifikant auf einem Podest in der Mitte platziert war. Zusätzlich präsentierte Brian Mulligan, Geschäftsführer der Software-Firma Applied Information, ein Programm mithilfe dessen MARWIS-Anwender die Fahrtroute sowie die Straßenzustände verfolgen können. „Es ist wichtig es den Nutzern hochtechnischer Produkte so einfach wie möglich zu machen.“, sagte Mulligan, der Straßen in Südafrika und den USA live auf der Intertraffic messen ließ und vorführte. Es ist geplant, diese Software optional mit dem neuen Sensor anzubieten. Durch das offene UMB-Protokoll können Kunden aber ebenso eigene (Software-)Lösungen anbinden. Das kompakte und leichte Design wird auch die Anbringung des MARWIS am Fahrzeug besonders einfach machen. Eine Schutzvorrichtung sowie ein Metall, das auch für Schiffsschrauben verwendet wird, werden den MARWIS optimal vor Dreck und Verschleiß schützen.

Wie bereits zu Beginn erwähnt, war der seit Kurzem verfügbare invasive Straßensensor IRS31Pro-UMB ein weiteres Highlight auf der Messe für Verkehrstechnologie. Er löste den IRS31-UMB ab und kommt mit einigen Verbesserungen, wie beispielsweise der Reibungs- und Eisanteilsmessung sowie größerer Temperaturmessgenauigkeit. Parallel dazu kam der aktive invasive ARS31Pro-UMB auf den Markt, der einwandfrei mit dem IRS31Pro-UMB verbunden und ausgewertet werden kann. Im Vergleich zum passiven Messverfahren des IRS31Pro-UMB-Straßensensors arbeitet das aktive Messverfahren im ARS31Pro-UMB mit einem Peltier-Element, womit der Sensor erwärmt und abgekühlt wird. Dadurch kann der Gefrierpunkt unabhängig vom Taumittel gemessen werden. Im Gegensatz dazu ist der IRS31Pro-UMB ausschließlich auf Natriumchlorid spezialisiert. Mit der Kombination aus beiden Sensoren lässt sich damit eine salzunabhängige Gefriertemperaturmessung durchführen. Weil aber nicht nur die Temperatur über der Straße sondern auch darunter von Interesse ist, gibt es zwei verschiedene Tiefentemperatur-Sensoren, die jeweils in fünf bzw. 30 cm unter der Oberfläche angebracht werden können. Diese sind nützlich zur Prognose des Straßenzustands auf der Oberfläche, um z.B. vor Blitz-Eis zu warnen.

Zusammenfassend kann die diesjährige Intertraffic Amsterdam als voller Erfolg gewertet werden, daher freuen wir uns schon auf die nächste Messe.

Weitere Information gibt es im Intertraffic Dailynews-Beitrag der unter www.itsinternational.com (auf Englisch) veröffentlicht wurde.

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