Graues China, grünes China…

… wie die weltgrößte Volkswirtschaft zum Vorreiter bei erneuerbaren Energien werden könnte!
Wer heute an China denkt, der denkt zunächst an ein riesiges Reich. Gleich danach kommt das Bild einer Wirtschaftsmacht, die in den letzten Jahren einen Rekord nach dem anderen gebrochen hat. Weniger bekannt hingegen ist die Tatsache, dass China auch im Bereich der erneuerbaren Energie mittlerweile zu den „Supermächten“ gehört.

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Foto-Credit: sellingpix – Fotolia.com

Wer heute an China denkt, der denkt zunächst an ein riesiges Reich. Gleich danach kommt das Bild einer Wirtschaftsmacht, die in den letzten Jahren einen Rekord nach dem anderen gebrochen hat. Keine Volkswirtschaft der Welt ist in den letzten zwanzig Jahren so rasant gewachsen, kaum ein Land hat sich industriell und technologisch so schnell entwickelt wie China. Es verwundert nicht, dass für all diese Entwicklungen viel Energie benötigt wird. Ein Blick in die Medien genügt und wir lesen von gigantischen Staudammprojekten oder sehen Bilder vom Smog über Peking der vornehmlich von gewaltigen Kohlekraftwerken verursacht wird. Zudem engagiert sich Chinas Staatswirtschaft überall dort, wo noch Vorkommen an Gas, Öl und anderen Rohstoffen schlummern, um den gewaltigen „Energiehunger“ seiner Wirtschaft zu stillen.

Weniger bekannt hingegen ist die Tatsache, dass China auch in einem ganz anderen Bereich mittlerweile zu den „Supermächten“ gehört. Während in Deutschland medial über die Energiewende und die damit verbundenen Investitionen und Subventionen gesprochen wird, vollzieht sich diese Entwicklung in China weitgehend unbemerkt, dafür aber nicht weniger effektiv. Das Land gehört bereits heute zu den stärksten Förderern erneuerbarer Energien. Ob Windkraft, Wasserkraft oder Fotovoltaik – auf allen Feldern ist China eine der führenden Nationen. Dazu trägt die Tatsache bei, dass die Volksindustrie die Nutzung von erneuerbaren Energien im großen Umfang subventioniert, wobei nicht die Energieproduzenten, sondern deren Kunden unterstützt werden. Wer in China Strom aus erneuerbaren Energien gekauft hat, dessen Preis über dem Marktpreis lag, bekommt Geld vom Staat zurück. So bleibt die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien attraktiv und Produzenten und Verbrauchern ist gleichermaßen geholfen.

Auch Lufft wirkt an dieser Entwicklung mit. Der Ultraschall-Anemometer Ventus-UMB sorgt im Norden Chinas mit seiner Heizleistung dafür, dass die Messinstrumente an Windturbinen eisfrei bleiben. So wird garantiert, dass wichtige Messdaten unter allen Witterungsbedingungen verlässlich erfasst werden können. Zudem ist die Kompaktwetterstation WS600-UMB von Lufft zur Erfassung sämtlicher meteorologischer Umgebungsbedingungen installiert, um rechtzeitig auf die Gefahr von Vereisung an Strommasten hinzuweisen.

 

Weiterführende Links: – Zur Referenz „Ventus-UMB auf Windturbinen“  ||  – Zur Referenz „WS600-UMB auf Strommasten“

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